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Greenpeace Referat - Pro und Kontra

Inhaltsverzeichnis

Im Folgenden findet ihr ein ausformuliertes Referat (kann auch als Essay bzw Erörterung / Aufsatz betrachtet werden) zum Thema Greenpeace. Sowohl Lob als auch Kritik über diese Organisation findet Eingang.

 

Greenpeace Deutschland (deutsch: Grünfrieden) wurde genau vor 25 Jahren gegründet und ist jetzt eine weltweit tätige Organisation, die sich für den Tier und Umweltschutz einsetzt. Wegen ihrer aufsehenerregenden und spektakulären Aktionen, ist sie bekannt- einerseits positiv, andererseits negativ.

Darauf möchte ich im Folgenden genauer eingehen:

Zum Ersten verstößt Greenpeace manchmal gegen das Gesetz. Zum Beispiel durch Belagerungen oder Blockadeaktionen. Das wirft ein schlechtes Licht auf sie. Durch solche Aktionen machen sie sich jedoch unnötig Feinde. Diese

 Gegner sind meist große Firmen und deren Chefs, die sich diese Aktionen von Greenpeace nicht gefallen lassen und manchmal gegen Greenpeace-Aktivisten klagen. Wie man meinem Internetauszug Seite sechs entnehmen kann, wurde Greenpeace wegen Nötigung angeklagt, weil Greenpeace-Aktivisten eine Blockadeaktion vor den Kernkraftwerken in Beznau, Gösgen und Leibstadt durchgeführt hatten.

Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass auf der Welt viele Menschen ihr Geld durch das Fischen verdienen und das Überleben ihrer Familien vom Walfang abhängt. Wenn Walfang weiter verboten wird, sind diese Familien betroffen. Wie man auf einer Internetseite elf lesen kann hat Greenpeace bei der IWC (internationale Walfang-Kommission) gegen den Antrag Japans erreichen können, dass ein Walfangverbot oder wenigstens eine Walfangeinschränkung bestehen bleibt. Es zeigt sich also, dass das Wirken von Greenpeace einzelnen Personen (hier armen Walfängern) erheblichen Schaden zufügt. In diesem Punkt ist Greenpeace also mitverantwortlich für Arbeitslosigkeit und

Hunger.

Außerdem sollte man noch erwähnen ,dass Greenpeace zu viel Geld für Proteste und Informationsmaterialien ausgibt, anstatt diese ausschließlich aus Spenden stammenden Gelder direkt für den Tier - oder Umweltschutz einzusetzen. Somit scheint sich Greenpeace eher auf  Selbstinszenierung und auf Öffentlichkeitsarbeit zu konzentrieren, als auf den Schutz der Natur selbst.

Wie man auf der Internetseite vier sehen kann, hat Greenpeace in der Kölner Altstadt einen Protest gegen Gentechnik im Tierfutter organisiert (Mühen in Köln), bei dem 20 lebensgroße muhende Kuh-Attrappen aufgestellt wurden. Diese Aktion hat zwar für viel Aufsehen gesorgt aber Greenpeace auch viel Geld gekostet. Ob damit wirklich etwas für den Tier – und Umweltschutz erreicht wurde ist fraglich.                           

Andererseits sind vor allem folgende Aspekte zu berücksichtigen:

Zunächst sollte man sagen, dass bei den Greenpeace-Gruppen fast alle ehrenamtlich arbeiten und die Spenden nicht zu ihrem persönlichen Vorteil nutzen, wie das bei manchen anderen Organisationen der Fall ist. Das heißt viele der Greenpeace-Aktivisten arbeiten ausschließlich in ihrer Freizeit und ihrem Urlaub für Greenpeace. Auf dem Internetausdruck Seite zwei kann man ein Beispiel von vielen finden: Andreas Lohkemper arbeitet schon seit vielen Jahren für diese Umweltorganisation.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig und gut, dass Greenpeace die Menschen auf die Missstände in der Umwelt aufmerksam macht. Denn es gibt viel zu wenige Menschen, die die Probleme unseres Planeten ernstnehmen bzw. erkennen! Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Unternehmen dazu gezwungen werden müssen, die negativen Auswirkungen ihres Handelns zu verringern oder auszugleichen. Deshalb ist der Einsatz von Greenpeace zur Öffentlichmachung von Missständen, Umweltsünden usw. sehr positiv zu bewehrten. Wie man auf  der Internetseite drei erkennen kann, bemühte sich Greenpeace um öffentliches Aufsehen, indem sie in Wien eine Ölpest nachstellten, um die Teilnehmer an der OPEC(Organisation Erdöl exportierender Länder)-Konferenz und die Öffentlichkeit auf die negativen Folgen der OPEC-Beschlüsse aufmerksam zu machen. Es ist klug und wirkungsvoll internationale Veranstaltungen für eigene Aktionen zu nutzen, da die Medien schon vor Ort sind und die maximale Berichterstattung – ohne Kosten für Greenpeace – gewährleistet ist.

Am bemerkenswertesten ist , dass Greenpeace eine Studie in Auftrag gegeben hat bzw. finanziert hat, um herauszufinden wie Erfolg versprechend der Einsatz von Solarenergie im Mittelmeerraum, in Australien und im Süden der USA wäre (siehe Internetausdruck Seite zehn). Dieses Beispiel zeigt, dass Greenpeace selbst wissenschaftliche Beweise für die Richtigkeit ihrer Forderungen erbringt. So ist es besser möglich verbündete zu finden. Die sich für die Ziele von Greenpeace einsetzen. Eigentlich sollten solche Studien von Regierungen durchgeführt werden. Man kann also nur loben, dass Greenpeace solche Aufgaben übernimmt.

Insgesamt bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Greenpeace eine durchaus zu befürwortende Organisation ist, denn sie hilft mit ihrem Einsatz der Umwelt. Ich bin zu diesem Schluss gekommen, da ich denke, dass die Argumente die ich gegen Greenpeace genannt habe, ehr unwichtig und nebensächlich im Gegensatz zu den anderen Argumenten sind. Denn es ist zwar nicht gut, dass Greenpeace gegen das Gesetzt verstößt, zu viel Geld für spektakuläre Aktionen ausgibt und manchen, nicht direktbeteiligten, schadet. Doch es ist ja alles im Sinne der Umwelt, zur Aufklärung über Missstände in der Natur und zum Schutz unseres Planeten und dann ist das akzeptabel.  

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4 / 5 Sternen (26 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Politik
  • Stufe: 11. Klasse
  • Erstellt: 2009
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 18.11.16

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  • Carsten_P schrieb am 16.08.2014:

    Greenpeace ist eine kompletter Reinfall, die wollen immer nur spenden, aber das sie sich mal wirklich mal die Hände schmutzig machen, dazu sind sie viel zu feige, und überlassen es kleineren Gruppen, die vielleicht wirklich mal den Leuten zeigen wo der Hammer hängt?
    Ich, hätte ich die Möglichkeit hätte kein Problem damit mal so ein paar Walfangschiffe zu versenken, weil ansonsten lachen die doch über die Aktivisten, wenn man mal wieder hier irgendwo gegen den Walfang demonstriert, oder gegen schlecht Tierhaltung. Ich bin der Meinung das die Gelder hier nur verschwendet werden, anstatt mal wirklich radikale Methoden zu verwirklichen.
    Sicher kann man da keine Weicheier dafür gebrauchen, sondern da gehören Leute her die auch wirklich mal Herz und Mut haben, die nicht die vielen Spendengelder verprassen, sondern ein Zeichen setzen. Die anderen Arbeiten auch mit härteren Bandagen, und genauso muß zurückgeschlagen werden.
    Von mir sieht Greenpeace keinen Cent, sondern die Gruppen, die sich auch wirklich einsetzen und radikaler sind, nicht immer lässt sich alles auf den Diplomatischen Weg klären. Aber bevor ich mich hier nochstrafbar mache schreibe ich lieber nicht weiter. Deshalb überlegt es euch gut wen ihr Euer Geld spendet, es gibt sehr viel gute Gruppen, die das Geld meiner Meinung besser verwalten, und nicht mit den Spenden einen riesigen Apparat zu finanzieren haben, der im Endeffekt nichts mit der Sache zu tun hat.
    GREENPEACE NEIN DANKE !!!!
    Carsten_P

  • cc schrieb am 16.03.2013:

    hmm hört sich gut an!! Hilft mir sehr weiter ich hab schon stunden gebraucht um allein negative presse über die zu finden!!
    und muss jetzt vor der klasse mind 3seiten vortragen und meine gruppen mitglieder müssen auch so viel fortragen!! Echt krasses danke...

  • Julius S. schrieb am 10.12.2012:

    Zu aller erst. Ich bin kein Mitglied von Greenpeace, dennoch habe ich mich in meinem Alltag schon oft engagiert für den Umwelt und Tierschutz.
    Der eigentliche Grund warum ich das schreibe ist, weil ich, wie du das auch schon in deiner Schlussfolgerung geschrieben hast, finde dass die Kontraargumente nicht berechtigt sind. Für mich ist der wichtigste Existenzgrund von Greenpeace, dass sie den Leuten die Augen öffnet und ohne zu schäuen an die Öffentlichkeit gehen. Nur durch, wenn auch kostenlastige, Aktionen schafft es die Organisation erst, die gewünschte Aufmerksamkeit zu erreichen. Das ist sehr wichtig. Gerade in unserer Zeit, in der die Medien immer mehr Einfluss auf unser Leben haben. Und schließlich ist es nicht Greenpeace, die die Welt retten muss. Es sind wir, alle Menschen, gemeinsam.
    Das schöne an Greenpeace ist, dass sie sich nicht um die kümmern weil sie es müssen. Sie kümmern sich um die Welt, weil sie es wollen. Sie liegt ihnen am Herzen, und so mir. Sie kümmern sich nicht nur weil der ansteigende Meeresspiegel ansteigt um ihre eigene Haut zu retten. Greenpeace versucht zu helfen, für eine schönere Welt, sie liegt ihnen am Herzen.

  • Martin schrieb am 31.03.2012:

    Leider scheinen viele Aktivitäten blindem Akionismus zu unterliegen.

  • muffingirl schrieb am 05.11.2010:

    danke für das referat, wir hättn uns sonst die ferien vamasselt.

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