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Referat: Wirtschaftskrisen

Inhaltsverzeichnis

Allgemein geht es in dieser Powerpoint (unten links downloadbar) und in diesem Referat um Wirtschaftskrisen, die Geschichte von Wirtschaftkrisen, die Ursache von Wirtschaftkrisen und die jetzige Finanzkrise. Außerdem wird eine seltene Theorie der Zinskritik angeführt. Konkret heißt das Thema:

Wirtschaftskrisen und Blasenbildung

ein Phänomen des 21. Jahrhunderts?

Die "Powerpoint Wirtschaftskrise" kann links gedownloadet werden, ebenso das Handout. Lieber Nutzer, folgend ein Referat über Wirtschaftskrisen, deren Ursache, der Geschichte von Wirtschaftskrisen und das Wesen von Spekulationsblasen. Zudem ist die Zinskritik als exotische Idee zu finden. ZUERST folgt das Referat zum Thema Wirtschaft und Krise (bei dem Teile momentan aufgrund fehlender Texte der Kommillitonen  nicht verfügbar sein könnten), DANN weiter unten das Handout.

REFERAT: WIRTSCHAFTSKRISEN

Referat wurde ohne Notizen nur anhand der Poerpoint-Folien gehalten. Diese Folien listen folgende Stichpunkte zur Wirtschaftskrise auf:

Gliederung:

# 1.) Wirtschaftskrisen

# 1.1 Definition

# 1.2 Historiographie

# 1.3 Phasen des Konjunkturzyklus

# 1.4 Ursachen von Wirtschaftskrisen

# 1.5 Zinskritik

# 2.) Spekulationsblasen

# 2.1 Was ist eine Blase?

# 2.2 Wie kommt es zur Blasenbildung?

# 2.3 Was sind die Folgen eines Platzens?

# 3.) Wirtschafts- und Finanzkrise ab 2006 - Eine Chronologie

# 3.1 Entstehung

# 3.2 Ursachen

# 3.3 Akteure

# 3.4 Auswirkungen

1.) Wirtschaftskrisen

Definition „Wirtschaftskrise“

# Bei einer Wirtschaftskrise handelt es sich um wiederkehrende gesamtwirtschaftliche Störungen, die ernsthafte politische und soziale Probleme verursachen. Seit der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts tragen sie das Potential von Weltwirtschaftskrisen in sich.

(Plumpe-Text)

Historiographie

# Uraltes Phänomen

- Bibel („7-Jahreszyklus“)

- geschichtliche Krisen (Tulpenmanie, Gründerkrach, Great Depression)

# Viele Theoriemodelle

# Plumpe:

- Unterschied „vor und nach“ der Industrialisierung

- Davor: Agrar- und Ernährungskrisen

- Danach: Aufschwung-Abschwung-Zyklus (6-10 Jahre)

Phasen des Konjunkturzyklus

# Akzeptiertes Modell (Juglar)

# Aufschwung - Boom - Rezession - Depression (Grafik einbinden)

# Ausprägungen einer

Krisenphase:

* Stagnation

* Rezession (2 Quartale)

* Depression

Ursachen von Wirtschaftskrisen

# Neoklassik: fehlerhafte Staatsintervention

# Marxismus: System

# Keynesianismus: fehlender Staatseingriff

# Freiwirtschaftslehre: v.a. das zinsbasierte Geldsystem

Zinskritik

# VWL Prof. Bernd Senf (TITELBILD SEINES BUCHES)

# Geld & Zins eng verknüpft

- Tabu

- Krisentendenz: Jahrzehnte

# tiefergehende Information:

„Bernd Senf“ auf „Youtube.com“

Warum ist der Zins problematisch?

# Geldvermögen (GV) stehen IMMER spiegelbildlich der Verschuldung (VS) gegenüber

- „Geldschuldsystem“ (Dirk Müller)

# Zins: dauerhaft exponentielles Wachstum

- problematisch da „unerfüllbar“

(wo in Natur exp. Wachstum?)

Verteilung der Geldvermögen

# Jeder darin verwickelt (auch Nichtschuldner)

- Verschuldung der Unternehmen als Zinslast in Konsumgüterpreisen

- Wie viel ca. in %?

# Profit nur wenn eigene GV Zinslast übersteigen (bei 10% der Fall)

- nur Minderheit profitiert vom ggw. Geldsystem

- Vermögensumverteilung von arm nach reich

Folgen für den Staat

# Ebenfalls Schuldner, unterliegt diesem System

# GRAFIK DER DEUTSCHEN STAATSVERSCHULDUNG (exponentielle Kurve wie die Theorie es vorhersagt)

- der Staat kann seine öffentlichen Aufgaben immer weniger wahrnehmen („Sparen sparen sparen!“)

- erhebliche Gefahr für Demokratie

- Zusammenbruch des Geldsystems Frage der Zeit

Veranschaulichung des Zinsproblems

# Der Josephspfennig:

# Hätte Joseph zur Geburt von Jesus einen Cent zum Zinssatz von 5% angelegt und ein Nachfahre würde heute das Vermögen geltend machen wollen – wie viel bekäme er?

Heute = 300 mrd. Weltkugeln aus Gold

# Aus einem cent und 5% Verzinsung wären heute 300 mrd. Erdkugeln aus purem gold geworden

2. Spekulationsblasen

1. Was ist eine Blase?

2. Wie kommt es zur Blasenbildung?

3. Was sind die Folgen eines Platzens?

Was ist eine Blase?

# Steigerung an den Finanzmärkten in wenigen Monaten die Aktienkurse

# Schnelle Zunahme von Grundstückpreisen und Immobilienwerten

# Schlagartige Rückgang von Kursen und Preisen

Wie kommt es zur Blasenbildung?

# Durch exzessive monetäre Liquidität in das Finanzsystem

# Durch unangemessen Kreditvergabestandards durch die Banken

Andere Ursachen zur Entstehung von Blasen

# Begrenzte Rationalität

# Greater Fool

# Institutionalisierung

# Spekulation

Was sind die Folgen eines Platzens?

Wirtschaftsdepression!

# BILD DOW JONES HISTORISCHER INDEX

3. Finanz- und Wirtschaftskrise – Eine Chronolgie

# Gliederung:

# 3.1 Entstehung

# 3.2 Ursachen

# 3.3 Akteure

# 3.4 Auswirkungen

3.1 Entstehung

# Signifikante Geldströme in den 90er Jahren wegen Asienkrise in wirtschaftlich stabile Industrienationen geflossen (USA und Europa)

- hohe Liquidität und entsprechende Nachfrage!

3.1 Entstehung

FED:

Senkung des Leitzinses 2003 und 2004 auf 1%

- Kreditaufnahme sehr günstig (von vielen auch wahrgenommen)

- viele Mittel flossen in dotcom-Boom

- später in Immobilien-Boom

3.1 entstehung

Präsident Bush:

Politik des billigen Geldes und Subventionierung von Immobilien-Finanzieren (Fannie Mae & Freddie Mac)

- Jeder Amerikaner sollte Hauseigentümer werden

(Anstieg: 1997: 64% – 2005: 70%)

3.2 ursachen

Banken: neue Geschäftsmodelle

- Kredite wurden an bonitätsschwache Kunden vergeben

- Bei Zahlungsausfall diente die Immobilie als Sicherheit

- Kreditforderungen wurden in Zweckgesellschaften ausgelagert

- Verbriefung und Weiterverkauf der Kreditforderungen

- Umgehung von bankenaufsichtlichen Regeln zur Risikostreuung und zur Eigenkapitalquote.

- Verbannung aus den Bilanzen

3.2 ursachen

Kreditvergabe: zum großen Teil zu variablem Zinssatz

2006: Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus (Inflationsangst)

- steigende Zahlungsverpflichtungen

- Zahlungsausfall!

Hypothekenaufnahme 2001 – 2005: 180 Mrd. USD – 625 Mrd. USD

- Immobilien-Boom und laxe Kreditvergabe

3.3 Akteure

Unternehmensakteure:

# Boni werden auf kurzfristige Gewinne berechnet

# Festhalten an exorbitant hohen Gewinnen

# Hohe Risikobereitschaft

Unternehmensstrategien:

# Anlagen in risikoreichere Finanzprodukte mit höheren Risikoerwartungen

# Zusätzliche Anlagen durch Fremdkapital finanziert

# Verhältnis FK zu EK: 30% bis zu über 60%

3.4 auswirkungen

Ab Mitte 2006:

# Straffung der Geldpolitik

- steigende Zinsen: starker Anstieg der Kreditausfälle auf US-Subprime-Markt

- hohes Überangebot an unverkauften Häusern und zunehmende Zwangsversteigerungen - fallende Immobilienpreise

- Werthaltigkeit von immobilienbesicherten Kreditforderungen unter Druck

(Grafik nächste Folie)

# GRAFIK ENTW. IMMOBILIENPREISE

3.4 auswirkungen

Ab Mitte 2007:

# Verunsicherung über Ausmaß der Kreditausfälle der Subprime Hypotheken führt zu weitreichenden Verwerfungen auf den internationalen Kreditmärkten.

# (Grafik nächste Folie)

# AKTIENINDIZES BILD

3.4 entwicklungen

# Preisverfall von Finanzprodukten- keine Nachfrage mehr

# Kreditinstitute (v.a. mit hohem FK-Anteil) mussten Bilanzsummen wegen Wertverlusten ihrer Aktiva und verlustreichen Notverkäufen überproportional zurückfahren

# Unsicherheit über die Betroffenheit der Akteure führte zu großen Vertrauensverlusten auf Interbankenmarkt

# Liquiditätsengpässe (Kreditklemme) machten kurzfristige Refinanzierung zunehmend teurer und schwieriger

3.4 entwicklungen

Juli – September 2007:

# BNP Paribas: Teile des Portfolios nicht bewertbar

# Nort hern Rock: akute Liquiditätsengpässe

# IKB, Sachsen LB, West LB und Bayer LB: Bekanntwerden von Spekulationen am US- Hypothekenmarkt

- Liquiditäts- und Vertrauensprobleme im Interbankengeschäft

REFERATSENDE, es folgt das handout:

HANDOUT WIRTSCHAFTSKRISEN

UNIVERSITÄT POTSDAM

SOZIALWISSENSCHAFTLICHES SEMINAR

Dr. Henrik Scheller

Seminar:                                                                                              Potsdam, den 02.05.2012

Finanz- und Wirtschaftspolitik in Zeiten der Krise –

vom europäischen Mehrebenensystem zur globalen Wirtschaftsregierung?

Dozent: Dr. Henrik Scheller

Referenten: xy, z, usw

Sommersemester 2012

Diskussionspapier ( HANDOUT) zum Referat:

Wirtschaftskrisen und Blasenbildung

ein Phänomen des 21. Jahrhunderts?

Gliederung:

1.) Wirtschaftskrisen

1.1 Definition

1.2 Historiographie

1.3 Phasen des Konjunkturzyklus

1.4 Ursachen von Wirtschaftskrisen

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1.5 Zinskritik

2.) Spekulationsblasen

2.1 Was ist eine Blase?

2.2 Wie kommt es zur Blasenbildung?

2.3 Was sind die Folgen eines Platzens?

3.) Wirtschafts- und Finanzkrise ab 2006 - Eine Chronologie

3.1 Entstehung

3.2 Ursachen

3.3 Akteure

3.4 Auswirkungen

Thesen:

 „Nimmt man alles zusammen, sind Krisen offensichtlich normaler Bestandteil des ökonomischen Geschehens.“ (Plumpe, S. 8)

 „Moderne Wirtschaftskrisen sind Wachstumskrisen.“ (wir)

“The vast and complex structure of modern banking and credit systems is one of extreme delicacy of balance and adjustments, and it must never be overlooked that it is highly sensitive to all manner of disturbances, as recent events have painfully demonstrated. The banking systems of the larger nations are closely related to one another, and financial distress or collapse at one point quickly transmits shock to all others.”

(FEDERAL RESERVE BOARD (Hrsg., 1914), First Annual Report of the Federal Reserve Board, S. 19)

Literatur:

Siehe Seminarplan, ergänzend:

Müller, Dirk: Cashkurs. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld. Aktien, Versicherungen, Immobilien, München 2011.

Senf, Bernd: Der Nebel um das Geld, Kiel 2009.

HINWEIS: links ist das Handout und die Powerpoint-Präsentation Wirtschaftskrisen downloadbar!

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  • Autor: T.Z.
  • Fach: Politik
  • Stufe: 2. Semester (Uni)
  • Erstellt: 2012
  • Note: 2+
  • Aktualisiert: 28.07.16

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